Der Börsengang zur Lösung der Nachfolgeregelung im Unternehmen

Es ist doch schon verwunderlich, dass bei diesen doch noch recht komfortablen Aktienindices so selten etwas über neue Börsengänge zu lesen ist. Jüngst haben erst der dänische Medikamentenhersteller ABACUS und auch der deutsche Technologie-Investor Primepulse ihre Börsengänge abgesagt. Die Börse befindet sich zwar derzeit in einer volatilen Situation, aber doch eigentlich immer noch in einem attraktiven Umfeld. Oder? Auch als Instrument der klassischen Unternehmens Nachfolgeregelung außerhalb der Welt großer, international agierender Konzerne kann es genutzt werden, wie man aktuell am Fall des Familienunternehmens Knorr-Bremse Aktiengesellschaft sieht, das vor einigen Wochen den Gang an die Börse wagte.

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Die positiven Effekte der Savanne Afrikas auf nicht börsennotierte Beteiligungsgesellschaften

Alle haben darauf gewartet, nun ist es seit kurzer Zeit deutlich sichtbar: Die Aktienkurse kennen nicht länger nur eine Richtung, sondern sind volatiler geworden. Vielleicht wegen der sich zeitlich nähernden Erwartung steigender Zinsen? Eigentlich hätte ich in den Titel dieses Blogs noch das Wort „künstliche Intelligenz“ einfügen müssen, aber das erschien mir dann doch zu viel. Künstliche Intelligenz in diesem Zusammenhang vielleicht, weil angeblich auch Computersysteme dafür sorgten, dass sich zuletzt Aktienkurse und Indices initial ohne Vorwarnung veränderten. Das ist im Kern nicht wirklich verwunderlich, wenn man einmal betrachtet, dass viele Kapitalanlageprogramme automatisiert verwaltet werden und auf Basis vergleichbarer Algorithmen sehr ähnlich ihre Mittel anlegen. Ich habe den Eindruck, dass selbst die Börsen trotz intensiver Ursachenforschung nicht immer genau feststellen können, was die Auslöser solcher Kursabstürze sind.

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Steht Deutschland in 2016 wirklich vor dem Ausverkauf durch Investoren?

Das liest man oft: Viele Investoren haben volle Taschen und genügend „Kriegskasse“, um zum Investieren und auch um weitere Unternehmen dazu zu kaufen. Zugute kommt auch noch die viel zitierte Zinspolitik des „billigen Geldes“, die es deutlich vereinfacht, für Kaufpreise auch zusätzlich noch Darlehen günstig aufzunehmen. Demzufolge müssten ja in diesen Zeiten die Unternehmenskaufpreise deutlich steigen. Das tun sie in vielen Fällen auch, wie man immer wieder der Presse entnehmen kann.

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Geht dem Mittelstand der Führungsnachwuchs aus?

Die Suche nach einem geeigneten Unternehmensnachfolger im Mittelstand scheint zu einem immer größeren Problem zu werden. In der F.A.Z. vom 10.11.2014 war es in großen Lettern zu lesen: Junior-Chef verzweifelt gesucht. Und die aktuelle Untersuchung der Deutschen Industrie und Handelskammer (DIHK) liefert hierzu die Zahlen, Daten, Fakten. So sollen ganze 40 Prozent der Mittelständler in Deutschland keinen Nachfolger mehr finden.

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Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit einzelner Wirtschaftsstandorte. Die Diskussion und das Ausblenden wesentlicher Markt-Parameter.

Die mahnenden Diskussionen über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit einzelner Wirtschaftsstandorte sind so alt wie die jeweiligen Standorte selbst. Oft wird die Innovationskraft als Gradmesser herangezogen. So hat zum Beispiel das Handelsblatt vom 18. April 2013 in einem mehrseitigen Artikel untersucht, warum der MDAX in den letzten Jahren deutlich besser abgeschnitten hat, als der Dax. Das Ergebnis, das beispielhaft an mehreren börsennotierten mittelständisch geprägten Unternehmen festgemacht wird, kann man auf die Innovationskraft zurückführen, insbesondere anhand der Gesellschaften, die in ihren jeweiligen Nischen agieren.

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