Steht Deutschland in 2016 wirklich vor dem Ausverkauf durch Investoren?

Das liest man oft: Viele Investoren haben volle Taschen und genügend „Kriegskasse“, um zum Investieren und auch um weitere Unternehmen dazu zu kaufen. Zugute kommt auch noch die viel zitierte Zinspolitik des „billigen Geldes“, die es deutlich vereinfacht, für Kaufpreise auch zusätzlich noch Darlehen günstig aufzunehmen. Demzufolge müssten ja in diesen Zeiten die Unternehmenskaufpreise deutlich steigen. Das tun sie in vielen Fällen auch, wie man immer wieder der Presse entnehmen kann.

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Innovation im Mittelstand – Ein hartes Stück Arbeit zur Zukunftssicherung des Unternehmens

Ist der deutsche Mittelstand fit für Innovation? Woran misst sich eigentlich die Innovationskraft eines Unternehmens oder einer Marke? Welche Rolle spielt die dabei die Innovationskultur in einem Unternehmen? Diesen Gedanken und weiteren Fragen bin ich in meinem letzten Beitrag auf den Grund gegangen. Und weil das Thema Innovation nicht nur unerschöpflich spannend ist, sondern auch für jeden Unternehmer verpflichtend ist, haben wir es als Schwerpunktthema auf dem letzten Industrie-Expertentreffen von ALLISTRO CAPITAL auf die Agenda genommen. In den Vorträgen haben unsere drei hochkarätigen Gast-Referenten hierzu ihre Perspektive dargestellt und tiefe Einblicke aus dem Bereich der dynamischen und hoch innovativen Medizintechnik und eines international ausgerichteten und globalen tätigen Technologieunternehmens gegeben. Im anschließenden fachlichen Exkurs ging es um die Kernfragen: Welches sind die Schlüsselelemente einer zukünftigen Innovationskultur? Welche Herausforderungen sehen Sie an die Entwicklung und Gestaltung einer innovationsorientierten Unternehmenskultur? Die Antworten auf diese Fragen sind vielseitig. Hat man sich erst einmal darauf eingelassen, sich mit dem Thema Innovationen zu beschäftigen, kommen immer neue Aspekte und Sichtweisen an einen heran. 

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Ist der deutsche Mittelstand fit für Innovation?

Ist der deutsche Mittelstand fit für Innovation? Diese Frage richtet sich meines Erachtens heute nicht nur an den Innovationsstandort Deutschland insgesamt, sondern an jedes Unternehmen, jeden Unternehmer und nicht zuletzt an jeden  Mitarbeiter. Es zeichnet sind immer deutlicher ab, dass unser künftiger Wohlstand und die Beschäftigung maßgeblich von der Innovationskraft abhängig sind, die von der Gesellschaft, den Unternehmen und den Menschen mobilisiert werden kann.

Allerdings verschärft sich nicht nur der Innovationswettbewerb, sondern es ist zudem eine Veränderung des Charakters und des Verständnisses von Innovation zu beobachten. Durch die zunehmende Komplexität von Produkten und Leistungen und eine wachsende Verknüpfung von technischen und sozialen Innovationen wird es sicherlich in Zukunft nicht mehr genügen, das, was man bislang gemacht hat, genauso wie heute oder einfach noch schneller zu machen.

Die Herausforderung besteht vielmehr darin, einen ganzheitlichen, systemischen Blick auf Innovationen zu werfen und die vielfältigen Wechselwirkungen von organisationalen, qualifikatorischen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen zu antizipieren und zu gestalten. Anders ausgedrückt: Ein Innovationsverständnis, das sich allein auf technische Innovationen beruft, wird nicht genügen, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden.  Da dieses Thema so ungemein wichtig ist – nicht nur für unserer eigenes Tun – haben wir es bei ALLISTRO CAPITAL auf die Agenda genommen. Erste Gedanken, Hintergründe und Informationen hierzu habe ich für „Innovationsinteressierte“ zusammengestellt.

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Sommer: Die Zeit der Betriebsferien, der Sonne und des Glücks.

Hurra, ich bin im Urlaub! Dieses Jahr hat es meine Familie und mich auf eine der wunderschönen Mittelmeerinseln getrieben. Beeindruckende Architektur, fantastische Landschaften, nette Menschen, gutes Essen und vieles mehr. Leider gibt es auch W-LAN und somit ist „man“ dann auch während dieser, für die Erholung so wichtigen Zeit, immer mal wieder online. Und wenn dann – ganz zufällig – der Rechner dann doch mal eingeschaltet wird, um die E-Mails zu checken, dann liest man natürlich auch mal schnell in der Wirtschaftspresse, was in der Heimat so passiert. Natürlich hauptsächlich die guten Nachrichten, wie bspw.: Die Wirtschaft in Deutschland wächst! Prima, die Bundesregierung rechnet mit einem noch stärkeren Wirtschaftswachstum für dieses und nächstes Jahr als bisher angekündigt. Den neusten Prognosen zufolge sollen in 2015 und 2016 ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 Prozent zu erwarten sein. Diese frohe Botschaft verkündete Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die Schätzung lag bis dorthin bei rund 1,5 Prozent für 2015 und 1,6 Prozent für nächstes Jahr. Ein Grund zur Freude!?

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Schwierige Rahmenbedingungen für Anleger?

Die Anleger haben es heute genauso schwer, wie vor ein paar Jahren. Fast sieben Jahre ist es her, als die Investmentbank Lehman im September 2008 Insolvenz anmelden musste. Turbulente Jahre, die Anlegern enorme Chancen und Risiken boten. Doch der Blick auf die vergangenen Jahre bietet überraschende Erkenntnisse. Die Rahmenbedingungen der Anlageentscheidung haben sich geändert: Dachte man früher noch an festverzinsliche Wertpapiere, Aktien oder Immobilien als Anlagewerte, gibt es heute keine nennenswerte Verzinsung mehr auf Anleihen und die Flucht  der Anleger in „Betongold“ ist wohl auch bald ausgereizt.

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Erfolgsrezept Clustermanagement

Die Verknüpfung von Unternehmen in Kooperationen und Netzwerken ist historisch betrachtet keine Innovation der letzten Jahre. Seitdem es Unternehmen gibt, existieren Unternehmenskooperationen und Unternehmensnetzwerke.  Der Begriff „Cluster“ wurde schon zu Zeiten der Gebrüder Grimm in der deutschen Sprache gebraucht. Hier wird ein „Kluster“ als ein „Klump von Früchten“ beschrieben, „was dicht und dick zusammensitzet“. Im Englischen steht der Begriff „Cluster“ ebenfalls für Trauben und Haufen bzw. Ballung. Heute ist der Begriff als Anglizismus in die deutsche Sprache eingegangen. Michael E. Porter, US-amerikanischer Ökonom und Universitätsprofessor für Wirtschaftswissenschaft am Institute for Strategy and Competitiveness an der Harvard Business School, rückte den Begriff „Cluster“ in seiner Veröffentlichung „The Competetive Advantage of Nations“ (1990) neben diesen Zusammenschlussformen ins fachöffentliche Interesse der Raum- und Wirtschaftswissenschaften.  Als das bekannteste und am meisten zitierte Cluster gilt das IT- und Hightech Cluster Silicon Valley in San Francisco.

Pulchinellas Geheimnis oder wie sicher sind unsere Unternehmensgeheimnisse?

Das Thema IT- und Datensicherheit begleitet uns auf Schritt und Tritt. Die NSA späht anscheinend ohne Scham Feind und Freund aus und wird dabei von unserem eigenen Bundesnachrichtendienst unterstützt. Im Fokus der „Informationssammlung“ stehen nicht nur Politiker. Es geht auch um Industriespionage. Keiner weiß genau, wer und was auf der Suchwortliste steht.  Eigentlich will das auch gar keiner wirklich wissen. Doch kann man sich überhaupt vor den Späh-Attacken schützen? Kann man überhaupt noch Informationen geheim halten? Und wenn ja, wie? Fragen, die uns in unserem letzten Industrie-Expertentreffen von ALLISTRO CAPITAL Mitte April in Frankfurt beschäftigt haben. Unser Keynote-Redner Tim Cole vertritt in dieser Diskussion überraschende Thesen und beruft sich auf Kim Cameron’s Law: „Sensitive information will be leaked“.

Sein Vortrag „Pulcinellas Geheimnis“ und auch sein aktuelles Buch „Digitale Aufklärung: Warum uns das Internet klüger macht“, das er zusammen mit dem kürzlich verstorbenen Internet-Guru Ossi Urchs herausgebracht hat, habe ich zum Anlass genommen und ihn gebeten, in diesem Monat uns einige drängende Fragen zu diesem so wichtigen Thema in meinem Blog zu beantworten.

 

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Risiko im Mittelstand: Wirtschaftskriminalität als Schadens- und Gefährdungspotenzial

Ist der vorbildhafte deutsche Mittelstand schlecht gegen kriminelle Bedrohungen gerüstet? Expertenschätzungen zufolge beläuft sich der Schaden durch Industriespionage, Diebstähle, Datenmissbrauch, Cybercrime, Erpressung oder andere Delikte auf mehr als 20 Milliarden Euro alleine für den deutschen Mittelstand. Die Statistiken, Studien und Berichte zu den realen Gefahren und angerichteten Schaden lesen sich spannend wie ein Krimi. Der sonst so innovative Mittelstand ist sich zwar der Risiken bewusst, aber nicht bereit konkrete Abwehrmaßnahmen zu ergreifen, um sein wichtigstes Kapital, die Innovationsfähigkeit, zu schützen. Erst wenn es zu spät ist und die Verantwortlichen merken, dass sie Opfer von Wirtschaftskriminellen geworden sind, denken sie über nachhaltige Präventionsmaßnahmen nach. „Aus Schaden wird man klug“, besagt ein altes Sprichwort. Doch warum nicht vorher aus den Fehlern der anderen lernen und eigene Schäden vermeiden, sage ich.

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Medizintechnische Trends und Innovationen

Die Medizintechnik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz  genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Sie ist wachstumsstark und zukunftsträchtig. Die Nachfrage nach Medizintechnik wird bis 2020 deutlich steigen. Die stabilen Trends der Einkommens- und Bevölkerungsentwicklung in den Schwellenländern und der demographischen Entwicklung in vielen europäischen Ländern begründen mittel- bis langfristig die positiven Aussichten.

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Der Einfluss der Börse auf eine gute Aktienkultur

Es ist gerade erst einmal 18 Jahre her, da hatten viele mittelständische Unternehmer nur ein Ziel: Den Gang Ihres Unternehmens an die Börse. Das war schick. Zwar ist es längst kein Geheimnis mehr, dass viele Unternehmer mit dieser Maßnahme die Ziellinie, nämlich den Börsengang mit der Startlinie verwechselten. Aber die Erfahrung der unzähligen Analystengespräche, der endlosen Jagd nach neuen Geschichten und Strategien die diese erzählen mussten, zeigt Ihnen sehr schnell, dass der Börsengang wirklich nur die Startlinie war und gelistet zu sein, keine Nebenbeschäftigung ist.

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