Die Magie des Preises – oder warum lassen wir uns von Preisen immer wieder gerne täuschen?

Im Winter 33% günstiger in die Sonne fliegen!

Da will man unbedingt Eintrittskarten, z.B. für ein bestimmtes Konzert, ein Musical oder ähnliche Veranstaltungen kaufen und um sie frühzeitig zu bekommen, muss man, je nach Ticketsystem, Vorverkaufsgebühren zwischen 6 und 10 Prozent des Kartenpreises oder sogar System-, Buchungs- oder Dienstleistungsgebühren bezahlen! Warum eigentlich? Ist denn in dem „normalen Verkaufspreis“ nicht schon die gesamte Organisation und Verwaltung der Veranstaltung mit eingerechnet worden? Eigentlich müsste es – zumindest bei bestimmten Konzerten bzw. Veranstaltungen – doch eher einen Frühkäufer-Rabatt geben. Es bietet dem Veranstalter ja auch eine sicherere Kalkulationsbasis. Oder haben Sie schon einmal bei einem Reiseveranstalter, der bereits jetzt für seine Reiseangebote des nächsten Jahres wirbt, damit man schnell buchen möge, einen Aufschlag bezahlen müssen? Komisch, ich sehe immer nur Frühzeichner-Rabatte, was ich auch nachvollziehen kann, will der Veranstalter doch früh seine Kontingente „verkauft“ wissen und eine sichere Kalkulationsgrundlage haben.

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