Mittelstandsunternehmer sehen ihre künftige Profitabilität durch die Energiewende gefährdet

Die deutschsprachigen Länder sind bislang aufgrund ihrer langen auf der Industrie basierenden Wertschöpfungsketten im europäischen Vergleich recht gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. Doch auch in Zukunft muss der Standort für Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen attraktiv bleiben und Möglichkeiten zur Entwicklung bieten. Denn eines ist klar: Unternehmen können sich nur im Wettbewerb behaupten, wenn sie ihre Produkte und Dienstleistungen zu konkurrenzfähigen Preisen und Qualitäten auf dem heimischen sowie globalen Markt anbieten können.

Voraussetzung dafür ist eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Bezogen auf die Energiewende heißt das: Sie darf nicht dazu führen, dass die Belastungen für Unternehmen höher sind als die Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung, die die Energiewende ebenso bietet. Es gilt also, Risiken des „Generationenprojektes“ zu mindern und unter dem Strich einen Gewinn für den Standort zu machen.

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Der richtige Energiemix für Produktionsunternehmen nach der Energiewende – neun Fragen an Thomas Kleefuß

Traditionell lädt ALLISTRO CAPITAL zweimal im Jahr seine Industrieexperten und Gesellschafter zu einem Perspektivgespräch ein, bei dem man sich auch exklusiv über einzelne Branchenentwicklungen und für Unternehmer relevante Themen austauscht. Zum vierten Treffen der ALLISTRO CAPITAL Industrieexperten vor vier Wochen in Frankfurt diskutierten wir vor dem Hintergrund der Energiewende auch über die zukünftige Energiemix-Strategie für Produktionsunternehmen. Hierbei stellte uns unser Industrieexperte Thomas Kleefuß* mit seinem Vortrag abseits der derzeit klassischen Energiediskussionen doch sehr eindrucksvoll und erkenntnisreich seine Sichtweise der Dinge vor, der eine mehr als zwanzigjährige internationale Energieerfahrung zugrunde liegt. Ich stelle ihm die wichtigsten Fragen jetzt für alle Interessierten gerne noch einmal.

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