Vertrauen ist die härteste Währung des Mittelstands

Lassen Sie sich doch kurz in eine andere Gedankenwelt führen. Angenommen, Sie produzieren E-Zigaretten, die bei der Nutzung durch den Kunden bestimmte Schadstoffwerte nicht übersteigen dürfen. Kein Problem, das schafft man auch gegenüber der Zulassung, bevor das Produkt am Markt eingeführt wird. Nach einigen Jahren des erfolgreichen Verkaufs stellen Experten fest, dass die eingebauten Filter im Zeitablauf nicht ausreichend sind, um den Benutzer entsprechend zu schützen. Wie verhalten sich denn Mittelstandsunternehmer als Produzenten, wenn Sie von der Filterschwäche erfahren?

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Ein Epilog zum Digitalisierungshype

Auch wenn man es anhand der Kommentare auf meinem Blog nicht erkennen kann, hat mein letzter Artikel zum Thema „Digitalisierungshype“ durch viele direkte E-Mail Antworten zu einer für mich erstaunlich großen Resonanz geführt. Insoweit möchte ich das Thema  noch einmal aufgreifen. Als Epilog!

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Erfolgsrezept Clustermanagement

Die Verknüpfung von Unternehmen in Kooperationen und Netzwerken ist historisch betrachtet keine Innovation der letzten Jahre. Seitdem es Unternehmen gibt, existieren Unternehmenskooperationen und Unternehmensnetzwerke.  Der Begriff „Cluster“ wurde schon zu Zeiten der Gebrüder Grimm in der deutschen Sprache gebraucht. Hier wird ein „Kluster“ als ein „Klump von Früchten“ beschrieben, „was dicht und dick zusammensitzet“. Im Englischen steht der Begriff „Cluster“ ebenfalls für Trauben und Haufen bzw. Ballung. Heute ist der Begriff als Anglizismus in die deutsche Sprache eingegangen. Michael E. Porter, US-amerikanischer Ökonom und Universitätsprofessor für Wirtschaftswissenschaft am Institute for Strategy and Competitiveness an der Harvard Business School, rückte den Begriff „Cluster“ in seiner Veröffentlichung „The Competetive Advantage of Nations“ (1990) neben diesen Zusammenschlussformen ins fachöffentliche Interesse der Raum- und Wirtschaftswissenschaften.  Als das bekannteste und am meisten zitierte Cluster gilt das IT- und Hightech Cluster Silicon Valley in San Francisco.

Medizintechnische Trends und Innovationen

Die Medizintechnik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz  genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Sie ist wachstumsstark und zukunftsträchtig. Die Nachfrage nach Medizintechnik wird bis 2020 deutlich steigen. Die stabilen Trends der Einkommens- und Bevölkerungsentwicklung in den Schwellenländern und der demographischen Entwicklung in vielen europäischen Ländern begründen mittel- bis langfristig die positiven Aussichten.

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Was beschäftigt den deutschen Mittelstand eigentlich im Sommer?

Das soll jetzt nicht nostalgisch klingen! Aber früher… da gab es noch ein richtiges Sommerloch. Eine sonderbare Zeit, in der auf der politischen Bühne erholsam wenig los war und in den Unternehmen Betriebsferien herrschten. Nur auf den Autobahnen, in den Urlaubsquartieren und an den Stränden herrschte Hochkonjunktur. Und heute? Gut, die Autobahnen sind immer noch voll und aus dem politischen Berlin ist so wenig zu hören, dass man mit weiß-blauen „Modellauto-Skandal-Geschichten“ aus München unterhalten wird. Der letzte interessante Sommerloch-Artikel in der Wirtschaftspresse „Mittelstand trotzt dem Sommerloch“ datiert vom Juli 2012. Dafür liest man, dass die deutschen Unternehmen über alle Branchen hinweg ausgelastet sind und der Wirtschaftsmotor brummt. Wenn ich so auf meinen Schreibtisch schaue, dann sehe ich dort auch ganz viel Arbeit. Da scheint also was dran zu sein. Der Blick in die Zeitungsberichte und Info-Grafiken bestätigt diesen Eindruck. Egal ob ifo-Weltwirtschafts-Index, ifo-Geschäftsklima-Index, KfW-ifo-Mittelstandsindex oder IT-Mittelstandsindex, bis zum Beginn der Sommerferien im Juli waren grundsätzlich nur „gute“ Nachrichten zu lesen. Und wie sieht es im Rest des Jahres aus? 

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Mittelstandsunternehmer sehen ihre künftige Profitabilität durch die Energiewende gefährdet

Die deutschsprachigen Länder sind bislang aufgrund ihrer langen auf der Industrie basierenden Wertschöpfungsketten im europäischen Vergleich recht gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. Doch auch in Zukunft muss der Standort für Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen attraktiv bleiben und Möglichkeiten zur Entwicklung bieten. Denn eines ist klar: Unternehmen können sich nur im Wettbewerb behaupten, wenn sie ihre Produkte und Dienstleistungen zu konkurrenzfähigen Preisen und Qualitäten auf dem heimischen sowie globalen Markt anbieten können.

Voraussetzung dafür ist eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Bezogen auf die Energiewende heißt das: Sie darf nicht dazu führen, dass die Belastungen für Unternehmen höher sind als die Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung, die die Energiewende ebenso bietet. Es gilt also, Risiken des „Generationenprojektes“ zu mindern und unter dem Strich einen Gewinn für den Standort zu machen.

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Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit einzelner Wirtschaftsstandorte. Die Diskussion und das Ausblenden wesentlicher Markt-Parameter.

Die mahnenden Diskussionen über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit einzelner Wirtschaftsstandorte sind so alt wie die jeweiligen Standorte selbst. Oft wird die Innovationskraft als Gradmesser herangezogen. So hat zum Beispiel das Handelsblatt vom 18. April 2013 in einem mehrseitigen Artikel untersucht, warum der MDAX in den letzten Jahren deutlich besser abgeschnitten hat, als der Dax. Das Ergebnis, das beispielhaft an mehreren börsennotierten mittelständisch geprägten Unternehmen festgemacht wird, kann man auf die Innovationskraft zurückführen, insbesondere anhand der Gesellschaften, die in ihren jeweiligen Nischen agieren.

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